Pressemitteilungen Aktuell

Aktuelle Pressemitteilungen

  • 09.05.2012

    Bonn, 8. März

    b> – Die Bundesregierung soll sich dafür einsetzen, dass die europaweiten Treibhausgase bis 2020 um mindestens 30 Prozent gesenkt werden. Dies fordert der Verband Entwicklungspolitik deutscher Nichtregierungsorganisationen (VENRO) im Vorfeld des Treffens des EU-Umweltministerrats, das am 9. März in Brüssel stattfindet.

    Der Verband hat sich in einem Brief an Bundeskanzlerin Angela Merkel gewandt. „Die EU hat sicher einen maßgeblichen Beitrag in Durban dazu geleistet, dass ein Fahrplan für ein verbindliches Abkommen verabschiedet werden konnte. Kein Zweifel besteht aber auch daran, dass die derzeit vorhandene internationale Klimaschutzambition weit hinter dem Notwendigen zurückbleibt. Dies gilt insbesondere für das derzeitige Klimaschutzziel der EU, die Emissionen bis 2020 um 20 Prozent zu verringern“, so VENRO-Vorsitzender Ulrich Post.  

    Komplette Pressemitteilung lesen
  • 22.03.2012

    Bonn, 8. März

    b> – Die Bundesregierung soll sich dafür einsetzen, dass die europaweiten Treibhausgase bis 2020 um mindestens 30 Prozent gesenkt werden. Dies fordert der Verband Entwicklungspolitik deutscher Nichtregierungsorganisationen (VENRO) im Vorfeld des Treffens des EU-Umweltministerrats, das am 9. März in Brüssel stattfindet.

    Der Verband hat sich in einem Brief an Bundeskanzlerin Angela Merkel gewandt. „Die EU hat sicher einen maßgeblichen Beitrag in Durban dazu geleistet, dass ein Fahrplan für ein verbindliches Abkommen verabschiedet werden konnte. Kein Zweifel besteht aber auch daran, dass die derzeit vorhandene internationale Klimaschutzambition weit hinter dem Notwendigen zurückbleibt. Dies gilt insbesondere für das derzeitige Klimaschutzziel der EU, die Emissionen bis 2020 um 20 Prozent zu verringern“, so VENRO-Vorsitzender Ulrich Post.  

    Komplette Pressemitteilung lesen
  • 08.03.2012

    Bonn, 8. März

    b> – Die Bundesregierung soll sich dafür einsetzen, dass die europaweiten Treibhausgase bis 2020 um mindestens 30 Prozent gesenkt werden. Dies fordert der Verband Entwicklungspolitik deutscher Nichtregierungsorganisationen (VENRO) im Vorfeld des Treffens des EU-Umweltministerrats, das am 9. März in Brüssel stattfindet.

    Der Verband hat sich in einem Brief an Bundeskanzlerin Angela Merkel gewandt. „Die EU hat sicher einen maßgeblichen Beitrag in Durban dazu geleistet, dass ein Fahrplan für ein verbindliches Abkommen verabschiedet werden konnte. Kein Zweifel besteht aber auch daran, dass die derzeit vorhandene internationale Klimaschutzambition weit hinter dem Notwendigen zurückbleibt. Dies gilt insbesondere für das derzeitige Klimaschutzziel der EU, die Emissionen bis 2020 um 20 Prozent zu verringern“, so VENRO-Vorsitzender Ulrich Post.  

    Komplette Pressemitteilung lesen
  • 02.03.2012

    Bonn, 2. März

    b> – Anlässlich des Weltfrauentages am 8. März fordert der Verband Entwicklungspolitik deutscher Nichtregierungsorganisationen (VENRO) die Bundesregierung auf, einen neuen entwicklungspolitischen Gender-Aktionsplan zu verabschieden. Der Plan soll konkrete Angaben zu Zielen und Finanzierung machen sowie Maßnahmen zur Wirkungsmessung enthalten.  

    „Immer noch werden in der Entwicklungszusammenarbeit die Interessen und Bedürfnisse von Frauen zu wenig berücksichtigt. Dabei sind sie nachweislich der Schlüssel für Entwicklung, so die stellvertretende VENRO Vorsitzende Prof. Dr. Randzio-Plath.

    Komplette Pressemitteilung lesen
  • 27.01.2012

    Bonn, 27. Januar

    b> – Beim Sozialforum im brasilianischen Porto Alegre bereiten sich Nichtregierungsorganisationen und Basisbewegungen aus aller Welt auf die UN-Nachhaltigkeitskonferenz Rio+20 vor. „Bereits jetzt werten viele NRO den Entwurf der zukünftigen Schlusserklärung als Durchmarsch der Industrie“, so Jürgen Reichel, der in Porto Alegre VENRO vertritt.  

    Die Leitidee der „Green Economy“ für die Rio-Konferenz der Staaten müsse bereits jetzt als gescheitert gelten. „Umweltaktivisten und Menschenrechtler, Entwicklungsorganisationen und indigene Völker lehnen dieses Konzept mit Nachdruck ab“, so Jürgen Reichel. Und weiter: „Sie sehen darin eine Umkehrung des Nachhaltigkeitsanliegens. Das Interesse der Wirtschaft, sich Ressourcen anzueignen, hat sich in den Vordergrund geschoben.“

    Die Frage, wie stark man in die Natur eingreifen dürfe und wie soziale Entwicklung ermöglicht werde, sei in den Hintergrund gerückt. Der 1992 in Rio de Janeiro gestartete so genannte „Rio-Prozess“ habe vor allem auf die „major groups“ gesetzt, darunter Frauen und Jugendliche, Bauern, Kommunen und Wirtschaft. „Es ist tragisch, wenn jetzt ein großer Teil der Hoffnungsträger vom Nachfolgegipfel abrückt“, so Reichel.

    Komplette Pressemitteilung lesen
  • 17.01.2012

    Bonn, 17. Januar

    b> –Der Verband Entwicklungspolitik deutscher Nichtregierungsorganisationen (VENRO) hat sich verärgert über die neueste Personalie des  Entwicklungsministeriums (BMZ) geäußert. Laut einer heute verbreiteten BMZ-Pressemitteilung wird die FDP-Politikerin Gabriela Büssemaker Leiterin der unter dem Namen Engagement Global neu gegründeten Servicestelle für bürgerschaftliches und kommunales Engagement.  

    VENRO kritisiert zum einen, dass die Auswahl erneut offensichtlich nach parteipolitischen Kriterien erfolgte, und zweitens, dass der vom BMZ im Vorfeld zugesagte Konsultationsprozess mit den Nichtregierungsorganisationen (NRO) über die Geschäftsführung nicht stattgefunden hat. „Das BMZ hat seine Zusagen gebrochen; das hat einen tiefen Vertrauensbruch zur Folge“, sagte VENRO-Vorsitzender Ulrich Post. „Der neuen Servicestelle hätten wir einen besseren Start gewünscht.“  

    Grundsätzlich begrüßt VENRO die Bündelung verschiedener Beratungsleistungen in einer Hand, wie es bei Engagement Global vorgesehen ist. VENRO bezweifelt jedoch, dass eine „Mitmachzentrale“ in rein staatlicher Trägerschaft der richtige Weg ist, um globales Engagement zu fördern. Zwar erhebe das BMZ den Anspruch, alle in der Entwicklungszusammenarbeit Tätigen – insbesondere Kirchen, Stiftungen und NRO – intensiv einzubinden und zu stärken, „doch in der Praxis beobachten wir eine weitere Verstaatlichung der Entwicklungszusammenarbeit“, bemängelt Post.

    Es stehe zu befürchten, dass das Ministerium durch die Servicestelle immer weitere Aufgaben an sich ziehe, die bislang erfolgreich von der Zivilgesellschaft selbst wahrgenommen wurden. „Statt mehr Bürgerbeteiligung und schlankere Strukturen sehen wir eine zunehmende staatliche Steuerung“, so Post. „Doch bürgerschaftliches Engagement kann nicht von oben verordnet und auch nicht staatlich gelenkt werden – es entsteht nur aus der Gesellschaft selbst“, so der Verband.  

    Komplette Pressemitteilung lesen
  • 14.12.2011

    Bonn, 14. Dezember 2011

    b>- Auf der Mitgliederversammlung des Verbandes Entwicklungspolitik deutscher Nichtregierungsorganisationen (VENRO) wurde Ulrich Post von der Welthungerhilfe für weitere zwei Jahre in seinem Amt als Vorsitzender bestätigt. Zu seinen Stellvertretern wurden Dr. Bernd Bornhorst vom Bischöflichen Hilfswerk Misereor, Prof. Dr. h.c. Christa Randzio-Plath vom Marie-Schlei-Verein und Jürgen Reichel vom Evangelischen Entwicklungsdienst gewählt.  

    Christoph Hilligen von World Vision Deutschland wurde Schatzmeister und löste damit Bernd Pastors von action medeor ab, der dieses Amt seit 2005 innehatte. Als Vorstandsmitglieder wurden  wiedergewählt: Renate Bähr von der Deutschen Stiftung Weltbevölkerung, Monika Dülge vom Eine-Welt-Netzwerk NRW und Ralf Tepel von der Karl Kübel Stiftung für Kind und Familie.

    Neu hinzugekommen im Vorstand sind Albert Eiden von der Kindernothilfe und Sid Johann Peruvemba von Malteser International. Ausgeschieden sind Jürgen Lieser von Caritas international, der seit 2001 Vorstandsmitglied und seit 2009 stellvertretender Vorstandsvorsitzender war und Hildegard Peters von der Kindernothilfe, die fünf Jahre Mitglied im Vorstand war.  

    Auf der Mitgliederversammlung wurde auch eine kritische Bilanz des Jahres 2011 gezogen. Insbesondere die strategische Neuausrichtung des BMZ gab viel Anlass zu Diskussionen. Im Mittelpunkt standen etwa der Aufbau einer Servicestelle für bürgerschaftliches Engagement und das neue entwicklungspolitische Konzept des BMZ. VENRO hatte darauf gedrungen, dass die Trägerschaft der Servicestelle in zivilgesellschaftlicher Hand sein sollte, um die Mitwirkungsrechte der NRO sicher zu stellen – konnte sich damit aber nicht durchsetzen.  

    Komplette Pressemitteilung lesen
  • 02.12.2011

    Bonn, 1. Dezember 2011

    b> – Die nächste Afghanistan-Konferenz wird am 5. Dezember 2011 in Bonn stattfinden, zehn Jahre nach der Petersberg-Konferenz. Rund 1.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus aller Welt werden in Bonn über die Zukunft Afghanistans beraten. Kurz zuvor am 2. und 3. Dezember, findet ein internationales Forum der Zivilgesellschaft in Bonn statt.

    Robert Lindner, Sprecher der VENRO-Arbeitsgruppe Afghanistan und langjähriger Afghanistan-Experte der Hilfsorganisation Oxfam, steht ab 2.Dezember in Bonn für Interviews und Hintergrundgespräche zur Verfügung.   Sie erreichen Robert Lindner:
    mobil unter Tel.: 0160-93715477,
    per E-Mail unter
    rlindner@oxfam.de,
    per Twitter unter @robalin (Er wird zum Konferenzgeschehen auf Englisch twittern)  

    VENRO führt im Vorfeld des Bonner Außenministertreffens Veranstaltungen durch. Hierzu zählt auch ein gemeinsamer Workshop von VENRO und Journalist Network mit afghanischen und deutschen Journalisten zur Situation der unabhängigen Medien in Afghanistan. Das Abschlussdokument mit Empfehlungen der Teilnehmer können Sie auf der VENRO-Website  herunterladen.  

    Außerdem hatte VENRO gemeinsam mit dem europäischen Afghanistan-Netzwerk ENNA sowie 18 weiteren internationalen Nichtregierungsorganisationen am 10. November das Positionspapier „International Afghanistan Conference in Bonn: Priorities for action“ veröffentlicht. Das Papier und weitere Information zu VENROs Aktivitäten um die Bonner Afghanistan-Konferenz finden Sie auf der VENRO-Website.

    Komplette Pressemitteilung lesen
  • 01.12.2011

    Bonn, 1. Dezember 2011

    b>- Die Verhandlungen auf der Klimakonferenz der Vereinten Nationen im südafrikanischen Durban erweisen sich schon jetzt als festgefahren. Wieder einmal drohen politische Interessen die Frage zu überlagern, wie der fortschreitende Klimawandel eingedämmt werden soll, kritisiert der Verband Entwicklungspolitik deutscher Nichtregierungsorganisationen (VENRO).  

    „Entwicklungsländer drohen mal wieder zum Spielball der großen Verschmutzer USA, China, EU, Russland, Japan und Kanada zu werden - die jeder für sich andere Strategien verfolgen. In Durban wird deutlich, dass die meisten Entwicklungsländer eine ab 2013 zu vereinbarende zweite Verpflichtungsperiode des Kyoto-Abkommens befürworten“, so VENRO-Vorstandsmitglied Jürgen Reichel, der den Klimagipfel vor Ort beobachtet.  

    VENRO stimmt mit der Bundesregierung und der EU darin überein, dass es rechtlich verbindliche Regelungen braucht, um C02-Emissionen auf Dauer zu vermindern. „Die EU sollte deutlich Flagge zeigen, damit das Kyoto-Protokoll nicht zerredet wird“, sagt Reichel. „Wenn die EU in Durban nicht öffentlich aktiver wird und sich nicht deutlicher auf die Seite der Entwicklungsländer stellt, droht ein Propagandagewinn der Verweigererstaaten.“  

    Komplette Pressemitteilung lesen
  • 28.11.2011

    Bonn, 28. November

    b> – Auf dem Klimagipfel in Durban muss ein Fahrplan für ein verbindliches Klimaabkommen bis 2015 beschlossen werden. Die EU und die Industrieländer müssen sich auf eine Fortführung des Kyoto-Protokolls einigen. Dies hat der Verband Entwicklungspolitik deutscher Nichtregierungsorganisationen (VENRO) anlässlich der heute beginnenden Klimaverhandlungen im südafrikanischen Durban gefordert.  

    Es habe hohe symbolische Bedeutung, dass der Weltklimagipfel in Subsahara Afrika stattfindet. „Afrika ist der Kontinent, der am meisten vom Klimawandel betroffen ist, obwohl er am wenigsten dazu beigetragen  hat. Insbesondere die armen Bevölkerungsgruppen  leiden unter den Folgen des Klimawandels, wie Überschwemmungen und Dürren. Deshalb erwarten die Menschen dort zu Recht, dass die Verhandlungen Fortschritte in den Bereichen Anpassung, Technologietransfer und Finanzierung bringen“, so Jürgen Reichel, VENRO-Vorstandsmitglied.  

    Der Verband fordert die Bundesregierung auf, sich dafür einzusetzen, dass ein Mandat und ein Fahrplan für ein verbindliches Klimaabkommen bis 2015 beschlossen werden.  Die in Cancún angestoßenen Prozesse sollten jetzt zu konkreten Ergebnissen führen.  So wurde in Cancún erstmals 2 Grad Celsius offiziell von allen Staaten als die angestrebte Höchstgrenze für den Temperaturanstieg akzeptiert.  Um dieses Ziel zu erreichen, sind verbindliche Zielvorgaben notwendig.  

    Komplette Pressemitteilung lesen